Guido Kucher hatte schon im Arbeitsleben als
Goldschmiedemeister immer wieder Gelegenheit,
seinem Kreativbedürfnis nachzukommen.
Als er aber mit Ende Fünfzig den Goldschmiedekittel
nicht mehr täglich anzieht, bricht sich der aufgestaute
künstlerische Schaffensdrang Bahn.
Es beginnt Guido Kuchers neue Zeit als freischaffender Bildhauer.
 
Die intensive Suche nach dem eigenen formalen Ausdruck
führt Guido Kucher zu einem Werk, das Wesentliches mit
wenigen, feinen Nuancen beschreibt.
Mit der Manifestation von Anmut und Bescheidenheit in seinen
Arbeiten möchte er der „Größer-Schneller-Stärker“ - Peitsche
entgegenwirken.
 
Guido Kucher zeigt einen größeren Teil seiner Arbeiten
erstmals 2008 einer breiteren Öffentlichkeit.